Viele Pflanzen, die in unserer Natur vorkommen oder die mittlerweile in unseren Breitengraden heimisch geworden sind, können als Heil- und Teepflanzen ihre Verwendung finden.
Fenchel (Foeniculum vulgare)
Der Fenchel gehört zur Familie der Doldengewächse und ist nur im Gebiet des Mittelmeers heimisch, sonst wird er als Gemüse-, Gewürz- und Arzneipflanze großflächig angebaut.
Man sammelt die Früchte (besonders geeignet die der Mitteldolden) von August bis September. Danach finden sie entsprechend verarbeitet ihre Verwendung insbesondere in der Kinderheilkunde. Der Fenchel wird hier als schleimlösendes Mittel in Form von Fenchelhonig oder als krampflindernd und blähungstreibend als Tee verwendet.
Echte Kamille (Matricaria chamomilla)
Die Kamille ist der Familie der Kobblütengewächse zuzuordnen.
Diese heimische Pflanze gedeiht besonders auf Wiesen, Äckern, Brachen sowie Wegen und ist hier von Mai bis August zu finden. Gesammelt werden die Blütenköpfchen in ihrer Vollblüte.
Ihre Heilwirkung ist sehr vielfältig: An erster Stelle steht ihre entzündungswidrige Wirksamkeit. Aufgüsse oder Extrakte dienen der Inhalation und werden innerlich als krampflösendes und blähungstreibendes Mittel bei Magenerkrankungen angewendet.
Pfefferminze (Mentha piperita)
Die Pfefferminze gehört zur Familie der Lippenblütengewächse.
Sie kommt teilweise auf feuchten Wiesen und am Wasser verwildert vor, ist aber nirgendwo heimisch.
Von Juni bis Juli sammelt man die Blätter, um sie ihrer weiteren Verwendung zukommen zu lassen. Besonders unverwechselbar ist ihr mentholartiger Geruch, der sich bereits nach dem Reiben der Blätter entfaltet.
Verwendet wird der Pfefferminztee aufgrund seiner krampflösenden, blähungstreibenden, gallentreibenden und desinfizierenden Eigenschaften.
Surftipp: Weitere Informationen zum Thema Teepflanzen finden Sie hier: Teepflanzen